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Sprechen mit Energie

Ein Blick hinter die Kulissen eines sprechintensiven Berufs


Im Gespräch mit Rebekka Krüger, Crossmedia-Redakteurin und American-Football-Spielerin, geht es um Kommunikation, Energie und Präsenz im Berufsalltag.


SYS-Interview: Ulrike Fricke im Gespräch mit Rebekka Krüger, Redakteurin und Footballspielerin

Zusammenfassung:


Rebekka, nimm uns mit in deinen Berufsalltag: Was machst du als Redakteurin konkret?


Ich arbeite als Crossmedia-Redakteurin und produziere Inhalte für Radio, Print, Online und Social Media. Dazu gehören Recherche, Interviews, Schreiben, Einsprechen und Schneiden von Beiträgen. Oft bin ich auf Terminen oder Pressekonferenzen und arbeite sehr selbstständig.

Ich texte selber und produziere Hörbeiträge und bereite Inhalte für verschiedene Kanäle auf. Außerdem bilde ich mich aktuell im Bereich Multimedia-Marketing weiter.

 

Das ist intensiv! Welche Rolle spielt Kommunikation dabei?


Kommunikation ist mein zentrales Arbeitswerkzeug. Ich stelle Fragen, bin in Besprechungen, tausche mich mit Kolleg:innen aus. Was noch dazugehört: ich höre aktiv zu und komme dadurch mit meinen Gesprächspartner:innen in Kontakt. Das macht eine gute Gesprächsatmosphäre aus!

Ich finde tatsächlich in jedem Thema, bei jedem Menschen etwas, das mich begeistert. Das erzeugt einen Enthusiasmus, der unmittelbar ins Gespräch einfließt! Begeisterung  stärkt die Verständigung zwischen Menschen, bringt Energie und positives Engagement mit sich.


Wie kannst Du das den ganzen Tag lang durchhalten? Welche Herausforderungen begegnen dir?


Die größte Herausforderung ist, auch bei hoher Taktung präsent zu bleiben. Ich spreche viel, höre viel zu und muss dennoch aufmerksam, klar und konzentriert sein.

Und NEIN, das kann ich nicht den ganzen Tag durchhalten!

Vor allem bei Interviews, unter Zeitdruck oder wenn viele Gespräche anstehen, benötige ich viel Energie.


Wie sorgst du für Ausgleich und Entspannung?


Ich versuche, Termine bewusst zu steuern und mir Pausen zu nehmen. Kleine Rituale helfen mir, wieder runterzukommen. Konkret:


  • Viel trinken

  • Kiefer lockern

  • Rufübungen (Genaueres im Video!)

  • Sich erlauben, laut zu sein und den Raum zu füllen

  • Super-gut vorbereitet sein!


Du spielst American Football, das ist nicht gerade entspannend: Siehst du Parallelen zwischen deinem Sport und deiner Arbeit?


Definitiv. In beiden Bereichen sind Teamwork, klare Kommunikation und Präsenz entscheidend. Jede Person hat ihre Aufgabe – und nur gemeinsam funktioniert es.


Was kannst du konkret aus dem Football in deinen Berufsalltag mitnehmen?


Vor allem Selbstbewusstsein, Körperspannung und Durchsetzungsfähigkeit. Der Sport hilft mir, klarer aufzutreten und innerlich stabiler zu sein.

 

Hast du einen Buchtipp für unsere Leser:innen? Oder hast Du andere aktuelle Tipps?


Ich lerne weniger über Bücher, sondern vor allem über Praxis. Für mich ist das direkte Tun der größte Lernfaktor.


Zur Zeit finde ich meine Fortbildung im Marketing und den Austausch dabei spannend. Außerdem arbeite ich an einem Muthörspiel mit, und das Instrument des Jahres 2026 ist cooler, als ich dachte!


Ansonsten: Willkommen in der Soundcloud (Link s.u.), da gibt es Beiträge von mir, und Willkommen auch beim American Football, wir suchen immer neue Interessentinnen! (Link s.u.)


Und nun meine Abschlussfrage: Wann redest du am liebsten?


Am liebsten spreche ich mit Menschen, die für ihr Thema brennen. Wenn echte Begeisterung im Raum ist, entstehen die besten Gespräche.


“Mit der Stimme und dem Da-Sein überzeugen.”


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