Zwischen Anspruch und Gelassenheit – wie wir in bewegten Zeiten unsere innere Stimme behalten
- Ulrike Fricke
- 18. Dez. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Der Jahresend-Boxenstopp

Wir leben in einer bewegten Zeit. Es ist unglaublich viel los, die Erwartungen sind oft groß. Wir selbst sind vielseitig, neugierig, interessiert. Wir wollen gestalten, lernen und beitragen – und wir sind bereit, viel dafür zu tun.
Doch was passiert, wenn zu den eigenen Zielen auch noch die Erwartungen der anderen kommen? Wenn der Alltag dichter wird, statt klarer?
Vielleicht spüren es viele von uns gerade in der Advents- und Weihnachtszeit:
Es ist einfach zu viel. Und genau hier beginnt die Frage nach Resilienz – und nach der eigenen Stimme. Meine Empfehlung: Dazu hat Sandra Differt im Interview einiges zu sagen! Stichwort: Boxenstopp.
Ein paar Einblicke:
Lernen reicht nicht – Ankommen will gelernt sein
Auszubildende und Studierende lernen einen Beruf. Das ist eine solide Ausgangsposition. Aber wer zeigt ihnen, wie man eine Wohnung findet, Finanzen organisiert, Verantwortung übernimmt und gleichzeitig in der Gesellschaft ankommt?
Wie behält man dabei die Lust, etwas Wertvolles beizutragen – ohne auszubrennen, bevor man richtig gestartet ist?
Engagement ohne Unterstützung?
Arbeitnehmende leisten viel, entwickeln sich weiter, möchten in der Karriere den nächsten Schritt gehen. Doch was, wenn Förderung ausbleibt? Wenn Netzwerke verschlossen sind und man nicht zur „richtigen Seilschaft“ gehört?
Wie gelingt die Balance zwischen Einsatz für das Unternehmen und dem eigenen Fortkommen – ohne sich selbst zu verlieren?
Selbständig – und für alles zuständig
Selbständige entwickeln Ideen, Produkte, Visionen. Mit Mut, Kreativität und vollem Risiko. Und dann: Buchhaltung, Marketing, Kund:innen, Entscheidungen, Verantwortung – alles allein.
Wie schafft man es, im dichten Arbeitsalltag nicht stecken zu bleiben? Wie bewahrt man sich die Kreativität, aus der alles entstanden ist?
Resilienz beginnt dort, wo wir unsere innere Stimme selbst wieder hören
In unserem aktuellen Newsletter (NL 12) freue ich mich besonders über den Austausch mit einer beeindruckenden Frau:
Sandra Differt, Betriebswirtin, Coach – inklusive tiergestütztem Coaching , Supervisorin und Resilienzberaterin.
Im Interview wird deutlich: Resilienz ist keine zusätzliche Aufgabe auf der To-do-Liste. Sie ist eine innere Haltung – und sie zeigt sich auch ganz konkret in unserer Stimme.
Ergänzt wird dieser Blick durch die SYS-Perspektive:Unsere Stimme verrät, wie stabil wir innerlich sind – und sie kann uns helfen, wieder in Balance zu kommen. Klar sprechen, sich abgrenzen, präsent bleiben: Das ist trainierbar. Und es wirkt.
Weihnachten als Einladung
Weihnachten ist nicht nur ein Jahresabschluss. Es ist eine Einladung, innezuhalten:
· Was trägt mich wirklich?
· Wo bin ich nur noch im Funktionieren?
· Und wie kann ich mir selbst wieder mehr Gehör schenken?
Mach mit. Investiere in deine innere Stabilität.
Ob du lernst, lehrst, arbeitest oder selbständig bist: Resilienz, Stimme und Selbstführung sind Schlüsselkompetenzen unserer Zeit.
In den Angeboten, Workshops und Coachings bekommst du Raum zum Reflektieren, Werkzeuge zur Stärkung deiner Resilienz und konkrete Impulse, um wieder klar, verbunden und wirksam zu sein.
Vielleicht ist genau das dein wertvollstes Geschenk – an dich selbst.



Kommentare