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Führung - Selbst-Positionierung - Unterstützung

  • 29. Mai
  • 2 Min. Lesezeit

Es gibt so viele Menschen, die in der Arbeitswelt erfolgreich agieren möchten. Sie zu unterstützen ist nicht nur mir ein großes Anliegen, sondern auch meiner Gesprächspartnerin:

Sie hat promoviert in der Sport- und Bewegungssoziologie.

Ein großes Anliegen ist ihr das Thema Gleichstellung.

Ich kenne sie aus der Universität Hamburg und dem Projekt Pro Exzellenzia Lead, das sie leitet:


Herzlich willkommen, Dr. Nina Feltz!


Führung, Selbst-Positionierung, Unterstützung: SYS Interview mit Dr. Nina Feltz, Projektleitung Pro Exzellenzia lead
SYS-Interview mit Dr. Nina Feltz, Leiterin des Projekts Pro Exzellenzia lead

Nina, Du kommst aus der Sport- und Bewegungssoziologie. Mein Thema ist die mündliche Kommunikation - Wo ist denn unsere Schnittmenge?


Die Bewegung von Frauen im gesellschaftlichen Raum fand ich richtig spannend. Denn im Grunde gestaltet die Bewegung den Text: das heißt, dass ich z. B. beim Gehen anders kommuniziere, als wenn ich einfach still jemandem gegenüber sitze.

Oder zB. der Tanz als Bewegungsform: auch hier sieht man, dass Tanz reine Kommunikation ist. Wir achten auf einander, unterstützen uns, greifen Impulse auf – miteinander.


Mir fiel da gleich die Methode “Walk & Talk” ein – sehr effektiv!


Erzähl doch mal von Pro Exzellenzia!


Wir sind das Hamburger Karriere-Kompetenzzentrum für Frauen und bieten ein deutschlandweit einzigartiges, hochschulübergreifendes Programm.

Unser Ziel ist klar: Wir richten uns an hochqualifizierte Frauen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen. Ich und mein Team begleiten diese Frauen Schritt für Schritt dabei, den Karriereweg strategisch zu planen und sich genau die Führungs- und Fachkompetenzen anzueignen, die weiter voranbringen. Und Role models berichten von ihren Erfahrungen, das ist viel wert!


Bei diesem tollen Programm tun mir alle leid, die nicht teilhaben können!


Du machst auf mich (seit ich dich kenne) einen unglaublich zupackenden Eindruck. Immer wieder sprichst du ja mit Menschen, du leitest, informierst, berätst, hältst Vorträge. Und gerade neulich hatte ich den Eindruck, dass du eigentlich gar nicht so gern oder viel reden magst.


Das stimmt nicht, ich stehe sehr gern vorn. Aber als du mich erlebt hast, da habe ich Doris Cornils anmoderiert, ich wollte ihr nicht die Bühne nehmen. Außerdem habe ich wegen einer Erkrankung nur noch eine Stimmlippe – meine Stimme ist viel leiser als noch vor zwei Jahren. Daran muss ich mich gewöhnen, und daran arbeite ich.


Das Begleiten und Unterstützen ist dir wichtig. Was motiviert dich dazu?


Ich habe in einigen Situationen gemerkt, dass Kommunikation sich ändert und konstruktiver wird, wenn man beieinander steht (und nicht nur im Stuhlkreis oder am Meetingtisch sitzt). Körper können Kommunikation – und die Raumatmosphäre ändert sich.

Man steht sich bei, man versteht besser und kann gemeinsam Dinge verändern, es entstehen wichtige neue Impulse. So kann Kommunikation lustvoll werden, wohlwollend. Und dass finde ich sehr wichtig!


Und jetzt mal du selber: wann redest du am allerliebsten?


Ich werde tatsächlich gern gefragt! [Sie lacht.] Ich frage aber auch gern, und in Diskussionen ergreife ich sehr gern das Wort, wenn ich merke, dass da jemand nicht versteht, warum Projekte wie Pro Exzellenzia so wichtig sind!


Zum vollständigen Interview auf YouTube: Führung - Selbst-Positionierung - Unterstützung

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